Gesetzliche und praktische Pflege für Senioren

Lange Zeit verdrängt, kommt die Versorgung von Patienten oder hilfebedürftigen Senioren oft unverhofft auf diese und ihre Angehörigen zu. Rechtzeitig sich mit häuslicher Pflege und Unterstützung und den damit verbundenen Rahmenbedingungen zu beschäftigen, scheint daher ratsam.
Deshalb lud sich der ökumenische Seniorenkreis Zirndorf im Juni eine Expertin dazu ein: Schwester Gertraud Döllfelder von der Diakoniestation Zirndorf.
Ihre Themen:

  • Wie sieht häusliche medizinische Pflege in Theorie und Praxis aus.
  • Die Abgrenzung von Pflege und hauswirtschaftlicher Unterstützung und Versorgung,
  • Die Einstufung in einen Pflegegrad durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen und damit die damit verbundene finanzielle Unterstützung.

Bereits während ihres Vortrags und danach wurden alle Fragen der Zuhörer*innen beantwortet.
Schwester Gertraud ging auch auf das Problem des Personalmangels in der hauswirtschaftlichen Versorgung ein. Hier fehlen signifikant viele Fachkräfte, so dass daran Interessierte oft mit längeren Wartezeiten vertrösten werden müssen.
Als letztes widmete Schwester Gertraud sich den Hilfsmitteln wie Essen auf Rädern, Rollatoren, Notrufgeräte, Pflegebetten und Patientenlifter. Zu guter Letzt demonstrierte sie noch, wie man bei einem bettlägrigen Patienten eine Haarwäsche durchführen kann.
Alle Anwesenden waren von der informativen Veranstaltung sichtlich angetan.


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