Artikel aus den Fürther Nachrichten vom 25.01.2021

Pfarrerin Marion Fraunholz
Bildrechte: Marion Fraunholz, privat

Marion Fraunholz , Pfarrerin in Seukendorf, wechselt nach zehn Jahren zum 1. März nach Zirndorf – von Sankt Katharina nach Sankt Rochus, wo sie für den Sprengel in Weiherhof tätig sein wird. Neben dem Reiz der Stelle sei die Familie ein wichtiger Grund für den Neubeginn in der Bibertstadt.
„Wir haben zwei Kinder im Alter von sieben und knapp zehn Jahren. Die mussten in den vergangenen Jahren sehr zurückstecken. Da kommt die halbe Stelle in Zirndorf-Weiherhof sehr gelegen“, so die 44-jährige, mit einem Gymnasiallehrer verheiratete Seelsorgerin.
Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit in den vergangenen Jahren lagen auf der Arbeit mit Kindern sowie im Jugend- und Familienbereich. Wichtig geworden sind ihr nach eigener Aussage über die Jahre die vielfältigen Gottesdienstformen. „Am Herzen liegt mir unser Lobpreisgottesdienst, der in Seukendorf seit zwei Jahren läuft, weil ich diese Mischung aus traditionellen und modernen Elementen sehr schätze und mag.“ Die Pfarrerin blickt zufrieden und dankbar auf ihre Seukendorfer Jahre zurück. Viele direkte Begegnungen mit Menschen, die sie kennenlernen und begleiten durfte, werden ihr unter anderem in positiver Erinnerung bleiben. Darüber hinaus sei in baulicher Hinsicht vieles passiert. Fraunholz nennt in diesem Zusammenhang das „wunderbare Gemeindehaus“, das gemeinsam mit der Kommune auf die Beine gestellt worden ist. Allerdings: „Leider konnte ich mein Herzensprojekt, den barrierefreien Umbau des Kirchenvorplatzes, nicht beenden. Aber das wird sicher gut werden.“ Fraunholz möchte sich an ihrer neuen Wirkungsstätte erst einmal anschauen, „was denn schon alles wie läuft“. Sie will ihre Erfahrungen einbringen, sich neuen Tätigkeitsbereichen und Herausforderungen stellen sowie viele persönliche Kontakte knüpfen. Besonders wichtig ist ihr die Arbeit im Team. „Generell freue ich mich, wieder Neues kennenzulernen und auszuprobieren. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie den Gemeindemitgliedern und Mitarbeitern möchte ich nach neuen Wegen suchen, die Gemeinde zu gestalten.“ Die Seelsorgerin soll voraussichtlich am 21. Februar im Rahmen eines Gottesdienstes in Seukendorf verabschiedet werden. Ihre Einführung ist für den 7. März um 9.30 Uhr in Sankt Rochus terminiert.

Artikel aus den Fürther Nachrichten vom 25.01.2021

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