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Bedeutung der Trauung
"Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als
die Teilung des Schilfmeeres." (Jüdisches Sprichwort)
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Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei
Menschen. Sie lebt jedoch nicht allein aus sich, kann
allein nicht überleben.
In der kirchlichen Trauung wird die Liebe zwischen
den beiden in den Horizont der Schöpfung eingezeichnet:
Liebe ist nicht persönlicher Verdienst und ist auch
nicht käuflich. Sie braucht regelmäßige Pflege, von den
Liebenden und von der Welt, in der sie leben. Sie ist
ein Geschenk Gottes. Dankbarkeit und Freude prägen
deshalb die kirchliche Feier.
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In der Trauung empfängt das Brautpaar den Segen Gottes. Den
beiden Liebenden wird in der gottesdienstlichen Feier
versichert, dass Gottes Segen sie in ihrem Wagnis "Ehe"
begleitet. Denn es ist alles andere als selbstverständlich,
dass zwei Menschen mit ihren je eigenen Träumen und Wünschen,
Lebensplänen und -geschichten, Fähigkeiten und blinden Flecken
eine feste und lebenslange Beziehung eingehen wollen und
können.
Dass sie eine dauerhafte Beziehung wollen, machen die
Brautleute im Trauversprechen
öffentlich. Sie bringen vor der Festgemeinde und Gott zum
Ausdruck, was sie einander bedeuten und dass sie sich einander
versprechen.
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Wie Gottes Verheißung für gute und
schlechte Tage gilt, wollen Partner und Partnerin in
schönen und schweren Stunden zusammen bleiben, ihre
Liebe gestalten und wachsen lassen.
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Die Texte zur Trauung sind mit
freundlicher Genehmigung entnommen von http://www.bayern-evangelisch.de/.
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