Liebe Zirndorfer Gemeindeglieder,
am 1. Mai 2008 werde ich als Ihr neuer Pfarrer meine Arbeit in Zirndorf beginnen.
Zusammen mit meiner Frau und unserem Sohn wird die Gemeinde dann drei Mitglieder mehr haben.
Damit Sie eine Ahnung davon bekommen, wer da auf Sie zukommt, stelle ich uns hier in aller Kürze
vor.
Ich heiße Markus Kaiser und wurde vor 48 Jahren in Bayreuth geboren. Meine
Kindheit, Schulzeit und Studienzeit verbrachte ich in München. Nach dem ersten
Examen kam ich als Lehrvikar nach Augsburg an die Barfüsserkirche und nach dem zweiten Examen nach
Nördlingen als Pfarrer zur Anstellung. Entgegen meinen ursprünglichen Vorstellungen und
auch untypisch für das allgemeine Wechselverhalten von Pfarrern, wurde Nördlingen dann für fast 20
Jahre meine Heimat und mein Arbeitsplatz. Hier lernte ich meine Frau Ulrike, eine gebürtige
Nördlingerin, kennen. Sie ist mir nun seit 18 Jahren eine treue Begleiterin, Stütze,
Kritikerin und Partnerin. Ihr besonderes Anliegen ist die geistliche Musik, die für uns
beide eine unverzichtbare Form der christlichen Verkündigung darstellt. 1996 wurde unser Sohn
Daniel geboren.
Als ich im Jahre 2000 in Nördlingen die Pfarramtsführung übertragen bekam, war
für uns klar, dass wir noch ein paar Jahre in Nördlingen bleiben würden, war die
Änderung vieler Arbeitsbereiche doch schon fast wie ein Stellenwechsel. Doch über
eines waren wir uns schon immer einig: wenn wir uns wegmelden, dann in Richtung Nürnberg
/ Fürth. Seit Sommer 2007 wissen wir nun, dass wir zu Ihnen nach Zirndorf kommen dürfen.
Da ich kein politisches Amt antreten werde, mache ich Ihnen hier auch keine Versprechungen,
was ich alles an Erwartungen erfüllen will. Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen: Ich bin
Pfarrer mit Leib und Seele und ich freue mich auf die Arbeit in unserer Gemeinde St. Rochus.
Als Familie freuen wir uns auf das Leben in Zirndorf und auf die Begegnungen mit Ihnen. Wir
haben es immer so gehalten, dass wir als Pfarrfamilie "zum Anfassen" sind und als lebendiger
Teil der Gemeinde für jeden und jede ansprechbar bleiben. Alles Weitere wollen wir nach dem
Grundsatz angehen: "Befiehl dem Herren deine Wege und hoffe auf Ihn, ER wird es wohl machen!"
Herzliche Grüße (noch aus Nördlingen)
Markus, Ulrike und Daniel Kaiser
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